Klammer Mitarbeiter: Darlehen oder Vorschuss geben?

Wenn ein Mitarbeiter Geldsorgen hat und Sie ihm helfen wollen, dann achten Sie genau darauf, wie Sie das Ganze bezeichnen. Ein „Darlehen” wird netto ausgereicht, also ohne Abzüge und muss demzufolge auch vom Nettolohn wieder zurückgezahlt werden. Das ist von der Handhabung her deutlich einfacher.

Bei einem Gesamtdarlehensbetrag bis 2.600 Euro brauchen Sie keine Zinsen zu verlangen. Ein Vorschuss hingegen ist eine Vorauszahlung auf das nächste Gehalt und Sie müssen Lohnsteuer und Sozialabgaben abziehen. Die Verrechnung des Vorschusses erfolgt dann vom Bruttolohn – nicht vom Nettolohn wie beim Darlehen.

Herzliche Grüße
Dipl. -Kfm. Alfred Gesierich
Steuerberater für Martinsried